B A R B A R A   K E L L E R B A U E R

"Kein Abend der billigen Unterhaltung, aber Stunden des Einverständnisses mit einer klugen Auswahl bester Gedanken und Einfälle vor allem Bertolt Brechts, dessen Gedicht "An die Nachgeborenen" allgegenwärtig sein sollte...Barbaras "Tango", der das gesamte Podium des Forumtheaters ausfüllt, löste nochmals Beifallsstürme aus."
(FAZ)

"Fast schon traditionell präsentierten sich im Studio-Brettl hochkarätige Diseusen und Sängerinnen. Auch mit Barbara Kellerbauer hat der Südwestfunk einen guten Griff getan. Die Dame ist von der Sorte die Säle füllt. Kellerbauer - das ist Text und Musik voller Lebendigkeit, Lebenslust, Bitterkeit und Sarkasmus. Chansons vom Feinsten, eine ausgefeilte Stimme, die von ausgezeichneter Musik begleitet wurde."
(Badische Neueste Nachrichten)

"...und sie hat diese Lorbeeren nicht umsonst bekommen, davon konnten sich die Zuhörer im Mainzer unterhaus überzeugen. Barbara Kellerbauer ist im wahrsten Sinne eine Liedersängerin, nicht vergleichbar mit dem, was sich allzu gern und allzu oft mit diesem Namen schmückt. Sie hat eine solide Ausbildung, kann sich auf der Bühne bewegen, versteht es, ihr Publikum anzusprechen und: hat etwas zu sagen. Diese Souveränität, die sie ausstrahlt, besitzen nur diejenigen, die tatsächlich etwas können... Lieder von Brecht, aufgelockert mit Texten des Dichters, darunter das Gedicht von der Kindesmörderin Marie Farrar, den die Kellerbauer - und hier zeigt sich eben diese Meisterschaft - völlig unprätentiös vorzutragen weiß, wie sie überhaupt den ganzen Abend jenes pathetische Engagementgehabe vermissen lässt, das so viele an den Tag legen, die sich der Liedermacherei verschrieben haben. Das alles hat die Kellerbauer nicht nötig, sie singt eher nebenbei, leistet sich einen Tango oder ein komödiantisches Zwischenspiel und entlässt den Zuhörer in einer Stimmung ernster Heiterkeit und dem Gefühl, sich blendend unterhalten zu haben."
(Wiesbadener Kurier)

"Die Freundlichkeit der Welt - so könnte man nach einem Brecht-Gedicht ihr Anliegen bezeichnen. Und nach einer Maxime von Brecht wählt sie ihre Lieder aus: Vergnügen und Denken sind durchaus nicht widersprüchliche Begriffe. Einen so vergnüglichen Brecht hat man selten gehört. Songs und Texte mit Langzeitwirkung, aber ohne Bekehrungseifer. Unbekannte Texte Brechts hat man so aufbereitet, dass zwar die die vielbeschworene Distanzierung wegfällt, aber umso mehr Hörgenuß entsteht. Zur Freude des Publikums geriet dies fast zum kulinarischen Ereignis: Brecht für Genießer. Barbara Kellerbauer und ihren Liedern von Licht und Schatten dieser Welt war der begeisterte Beifall der Kopf-Hörer sicher. Diese Künstlerin braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen."
(Fürther Nachrichten)

"Dieses leise Nachdenken über das, was um uns geschieht. Durchaus ernsthaft, doch ganz und gar nicht verbissen. Es ist viel von Träumen die Rede, von Verlusten und Hoffnungen, aber getragen ist alles von Heiterkeit. Von der Bühne kommt eine große Wärme."
(Peter Blochwitz, Lausitzer Rundschau)

"Ihre Lieder sucht sie sehr sorgfältig aus. Es muß ihrs sein, ganz und gar, ob direkt für sie geschrieben (wie von Heinz Kahlau und Gisela Steineckert) oder ob Heine, Brecht, Brel, Ensikat ... sie erreicht ihr Publikum sofort. Nähe stellt sich her mit dieser, ihr eigenen Freundlichkeit, Glaubhaftigkeit immer. Intelligent, unterhaltsames "Plaudern" zwischen den Songs. Und: Die Kellerbauer ist ein Profi im besten Sinne. Perfektion wird nie Routine, sie beherrscht ihr Handwerk, Gesang uns Stimme gleichermaßen. Und deutlicher noch als früher zu erfahren - die Kellerbauer ist auch als Schauspielerin ein Erlebnis. Ein sehr weibliches, aber kein Weiber-Programm, eines, das auch Männern gut tut. Lieder aus Frauensicht, ohne den Mann zu demaskieren. Frau, Mutter, Geliebte, Freundin, Kumpel sowieso und Weib immer - all das kann man in Barbara Kellerbauer finden."
(Roswitha Baumert, Ruppiner Anzeiger)

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